Geschichte

DIE LIEBE FÜR DAS SCHÖNE UND DIE HERAUSFORDERUNG DER INNOVATION STEHEN FÜR EINE 200JÄHRIGE GESCHICHTE

Heute


Als bekannteste Marke der Branche hat sie seit jeher Maßstäbe gesetzt. Mit ihren vielen Produktideen haben sich zu Hause zahlreiche neue Gestaltungsmöglichkeiten ergeben: Ob leger und unkonventionell oder emanzipiert und futuristisch, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ihr Erfolg ist zweifelsohne der ausgewogenen Kombination aus Qualität, Design und Innovation zuzuschreiben.

Steht die Marke
für Kreativität, internationale Ausrichtung und Markenkultur.

1830


Im Herzen des alten Mailands, an der Piazza S.Stefano 2, wenige Meter von Cà Granda, der heutigen Universität eröffnet ein Cousin der Familie Bassetti, Carlo Baroncini eine Gemischtwarenhandlung, in dem er Leinengewebe, Tischdecken, Servietten, Taschentücher, Decken und Dekorstoffe verkauft.

Alles begann
im Jahre 1830
in Mailand

1840


Die Firma zeichnet von Beginn an eine besonders unternehmerische Mentalität aus. Zur Steigerung der Verkaufszahlen werden Produktionsunabhängigkeit und konstante Qualität stets groß geschrieben. In der ländlichen Kleinstadt Rescaldina wurde daher eine Handweberei eröffnet, in der schnell mehr als 100 Webstühle bedient werden.

Wird in Rescaldina die erste Handweberei eröffnet

1880


Mit dreizehn Jahren steigt Giovanni Bassetti, der Cousin von Baroncini 1864 frisch von der Schule, mit kaufmännischem Abschluss und einem außergewöhnlichen Tatendrang in die Firma ein. Fast zwanzig Jahre später übernimmt er das Unternehmen für 119,30 Lire. Bis dahin begibt er sich unermüdlich auf die Suche nach neuen Absatzmärkten und wird mit steigenden Produktionszahlen belohnt.

Firmenübernahme durch Giovanni Bassetti

1893


Auf dem Weg zu einem Geschäftstermin, den Giovanni Bassetti trotz stürmischer See nicht absagen will erleidet er Schiffsbruch auf der Meerenge von Messina. Er erkrankt und stirbt 1893 an den Folgen seines Leidens. Er hinterlässt drei Kinder - eines nur wenige Tage alt - und seine Ehefrau, die sich später als großes kaufmännisches Talent herausstellen wird.

Rosa Piantanida nimmt die Zügel des Unternehmens in die Hand

1908


Rosa Piantanida wünscht sich für ihre Kinder eine hervorragende fachliche Ausbildung und schickt sie nach Roubaix, dem damaligen Textilzentrum schlechthin. Nach dieser Erfahrung beschließen sie, mechanische Webstühle nach Italien zu importieren, um das Herstellungsvolumen in Rescaldina zu steigern, die Produktionskosten zu senken und das Unternehmen breiter aufzustellen.

Der Beginn
der ersten
mechanischen
Webstühle

1914


Die Kinder Ermete, Felice und Giovanni gründen die Gesellschaft Giovanni Bassetti. Im Werk arbeitet man an der künstlichen Entwicklung eines feuchten Klimas zur besseren Verarbeitung von Leinen und Baumwolle. Es wird die Appreturanstalt in Trezzo d’Adda erworben, in der die Leinenballen sonnengebleicht werden.

ist die Geburtstunde der Gesellschaft Giovanni Bassetti

1920


Das Werk wird als Gemeinschaft verstanden, als eine Art große Familie, in der jeder nach bestem Wissen und Gewissen arbeitet und alle an einem Strang ziehen. Das Unternehmen expandiert weiter und zählt von nun an auch die Werke in Biassono und Revello sein Eigen.

Die Fabrik als Gemeinschaft

1922


Ein weiterer wichtiger Schritt für die Entwicklung des Unternehmens ist die Eröffnung des Werks Manifattura Lombarda Lino e Canapà in Origgio, das unter Mitwirkung französischer Spezialisten realisiert wird. Bassetti wird zu einer jur. Vorform der Aktiengesellschaft.

Das Unternehmen wird zur Aktiengesellschaft

1930

Giannino Bassetti wirkt der Krise zwischen 1929-30 mit einer innovativen kaufmännischen Strategie entgegen: Er spinnt ein feinmaschiges Netz an Vertriebskanälen mit Depots, Lagern und Verkaufsflächen. Damit glückt ihm der flächendeckende Absatz in ganz Italien. Da man von nun an in direktem Kontakt mit dem Kunden steht, gelingt es auch eine stärkere Bindung zum Endverbraucher aufzubauen. Marketing und Werbung werden erstmals Thema.

Aufbau eines nationalen Vertriebssystems

1950

Bassetti lanciert eine revolutionäre Idee auf den Markt: Die fertig konfektionierte und verpackte Bettwäschegarnitur, die jederzeit im Laden verfügbar ist. Hintergrund ist das Bewusstsein für die immer stärker in das Berufsleben eingebundene Frau. Mitte der Fünfziger Jahre gehört Bassetti zu den ersten Marken, die über die Integration von Werbung als festen Geschäftsfaktor nachdenkt. Es werden bedeutende Investitionen getätigt und die Marke sukzessive weiter ausgebaut.

Bassetti präsentiert
die Aussteuer
der Moderne

1960


Die Sechziger Jahre sind die Zeit des Wirtschaftswunders; man beginnt über die Möglichkeiten der Verbreitung der Marke über die Landesgrenzen hinaus nachzudenken. Bassetti nimmt die Herausforderung der Expansion an und konzentriert sich dabei auf die europäischen Märkte wie Frankreich, Spanien, Österreich, Deutschland und England.

Beginn der Expansion auf europäische Märkte

1964


Bei der Ankündigung der Eröffnung des neuen Werks in Rescaldina spricht die Presse von “dem modernsten Werk Europas für das älteste Handwerk der Welt“. Das Gebäude gleicht einem großen Schirm, unter dessen Schutz der gesamte Produktionsapparat steht. Das Charakteristische daran ist seine Abdeckung mit dünnen Bögen aus Stahlbeton – damals einzigartig in Europa.

Eröffnung des neuen Werks in Rescaldina

1975


Trotz der schwierigen Zeiten aufgrund der Energiekrise und Inflation zwischen 1975 und 1983 schafft es Bassetti, revolutionäre Produkte zu entwickeln, die die Arbeit im Haushalt erleichtern und tatsächlich der Entlastung der Frauen dienen.

Revolution des Federbetts

1985

Bassetti tritt in die Zucchigroup ein und durchläuft einen Integrationsprozess, bei dem Synergien geschaffen und neue Ressourcen mobilisiert werden. Diese ermöglichen die Suche nach neuen Produktideen und die Beschreitung europaweit geebneter Wege. Das Produkt schlechthin dieser Jahre ist das Granfoulard, das große vielseitig einsetzbare Tuch mit der Fähigkeit, jedem Ambiente dekorative Kreativität zu verleihen.

Bassetti wird Teil der Zucchigroup und das Granfoulard erobert die Haushalte im Sturm

1989


Der internationalen Entwicklung werden neue Impulse verliehen: Es ist die Geburtsstunde der Filialen Bassetti Deutschland, Bassetti Espanola und Bassetti France. In Italien konzentriert man sich auf den Vertrieb in eigenen Geschäften; in Bologna, Rom, Verona, Perugia und Mailand werden die ersten Franchise Stores mit dem Namen C’è Bassetti eröffnet.

Das Unternehmen geht an die Börse; erste Franchise Stores werden eröffnet

1990

1990 tritt Jalla, die bekannte französische Firma und Marktführerin im Bereich Frottierware in die Gruppe ein. Das Wachstum der Franchisekette mit 60 Geschäften zum Ende des Jahres 1994 spornt Bassetti zusätzlich bei der Verbesserung der Distribution im Einklang mit der Unternehmensstrategie und den Kollektionen an. Bzgl. Kundenservice und anderen Dienstleistungen orientiert man sich zunehmend an großen Markenunternehmen.

Ausbau der Franchiseaktivität

1995


Bassetti entdeckt das Thema Natur für sich und entwickelt eine Kollektion mit ganz eigenem kommunikativem Gehalt. Durch die Abbildung von Landschaften und aus dem Alltag gegriffenen Situationen schwingen neue Emotionen – Wünsche, Sehnsüchte, Stimmungen – bei den Produkten mit.

Die Kollektion
La Natura setzt
neue Akzente
im Bereich
Bettwäsche

1998


Dank La Natura finden Bassetti und CTS, die italienische Gesellschaft für Umwelterziehung zueinander. Gemeinsam werden Initiativen und Projekte an Schulen gefördert, an denen je bis zu 100.000 Kinder und Jugendliche teilnehmen. Sie sollen für die Notwendigkeit der Artenvielfalt, verschiedene Ökosysteme und genetische Andersartigkeit sensibilisiert werden.

Engagement
für die Umwelt, die
Zusammenarbeit
mit CTS

2001


Der internationale Erfolg der Kollektion La Natura ermöglicht ein herausragendes Event von wissenschaftlicher Bedeutung, nämlich die Eröffnung des ersten Forschungszentrums über Delfine aus dem Maddalena Archipel bei Sardinien. Granfoulard lanciert eine charmante Kollektion für den eleganten Lebensstil. Ab dem 1. Dezember 2001 fusioniert Bassetti mit der Zucchigroup.

Bassetti ruft
mit CTS
das erste Zentrum
für Delfinforschung
ins Leben

2006


Der Fusionsprozess der beiden italienischen Unternehmen zur Zucchigroup wird abgeschlossen. Bassetti schreibt Innovation weiterhin groß; die Kollektionen erfahren eine neue Vielfältigkeit, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der immer internationaleren Kundschaft gerecht zu werden, die ein wachsendes Bewusstsein für den Wert von Qualität und Erfahrung hat.

1. Mai 2006
Die Fusion mit
der Vincenzo
Zucchi S.p.A.

Impressum


Art Direction
Julia Maquieira
Sergio Zava
www.2020creativenetwork.com

Koordinierung
Sergio Zava

Design
Julia Maquieira
con Luisa Vozza

Software-Entwicklung und Implementierung
Qwentès Italia srl
www.qwentes.it


Produktion
Spyder J. Film srl
www.spyderjfilm.com

Bassetti Deutschland GmbH
Fraunhoferstr. 5
82152 Martinsried

Geschäftsführer
Alberto Colla
Giovanni Bergamasco

Tel. 089/ 895620-0
Fax. 089/857 45 13

E-Mail
info@bassetti.de

Amtsgericht HRB 91954
Umsatz-Identifikationsnummer: DE 129296445